Thursday, February 23, 2012

Archive for Januar, 2012

Entwicklung und Geschichte des Hip Hops

Posted by khillman On Januar - 30 - 2012

Die Definition des Hip Hops ist gar nicht Mal so einfach. Während es für viele nur Musik ist, von zahlreichen verehrt oder abgelehnt wird, ist der Hip Hop für viele Menschen eine Kultur oder auch ein Lebensstil. Eins ist jedoch sicher: Der Hip Hop hat eine lange Geschichte, die ihre Geschichte Jahren in zahlreichen Städten weltweit erzählt.

Der Ursprung des Hip Hops

Hip Hop entwickelte sich in den 70er Jahren im New Yorker Ghetto Harlem. Für den Ursprung des Hip Hops verantwortlich ist hauptsächlich der Jamaikaner Clive Campbell, der als Kool Dj Herc bekannt war. Er brachte aufwendige DJ-Techniken aus seinem Heimatland mit, wodurch das Prinzip des Samplen, welches aus der Rap-Musik bekannt war, entstand. Immer mehr DJs zeigten auf Ghetto-Partys ihr Talent, indem sie kurze Ausschnitte von verschiedenen Platten und Musikrichtungen benutzten, um einen neuen Beat mit zwei Plattenspielern zusammenzusetzen. Das Rappen entwickelte sich durch die Sprechgesänge der DJs, die von den jamaikanischen DJs inspiriert wurde. Die Mix-Tapes der DJs wurden innerhalb der Szene verteilt und mit Blastern in Ghetto angehört. Die jungen Bewohner des Ghettos begannen rhythmisch mit reimenden Texten über die Musik zu sprechen – die Geburt des Rap.

Der Sinn des Lebens

Ab dem Jahr 1910 entwickelten sich Ungerechtigkeiten zwischen Weißen und Schwarzen Bewohnern der USA. Aus diesem Grund entstanden die sogenannten Ghettos, die besonders von Afro-Amerikanern bewohnt wurden. Wer einmal im Ghetto aufgewachsen ist, hat kaum eine Chance, dort hinauszukommen. So stieg die Kriminalitätsrate unaufhörlich und auch heute noch gibt es tödliche Rivalisierungskämpfe unter den Gangs. Durch die Geburt des Hip Hops erhielten viele Bewohner des Ghettos einen Sinn in ihrem Leben. Anstelle von blutigen Straßenkämpfen konnten sich die verfeindeten Gangs in Hip Hop Battles beweisen. Die Wettbewerbe wahren in mehreren Kategorien aufgeteilt:

  • DJ-Battles, wer am besten Platten auflegt und scratcht
  • MC-Battles, es gewinnt der Rapper, welcher den Gegner am geschicktesten verbal “fertigmacht”
  • und Breakdance-Battles
Hip Hop und die Musikindustrie

Die Hip-Hop-Szene entwickelte sich relativ unbemerkt bis zum Anfang der 1980er Jahre in den Ghettos von New York. 1979 wurde allerdings das erste Rap-Stück populär und Anfang der 80er Jahre begann sich auch die Musikindustrie immer mehr für den Hip Hop zu interessieren. Mit dem steigenden Interesse entstanden Hip Hop Szenen in anderen Großstädten der USA. Musiker für Public Enemy, Rund DMC und Ice T. hatten einen großen Einfluss auf die Entwicklung des Hip Hops und konnten sich auch in den US-amerikanischen Charts beweisen. Public Enemy waren die ersten “Rap-Gangster”, die mit Waffen in ihren Videos auftragen und so Rebellen symbolisierten. Der Hip Hop entwickelte sich schnell zu einer Musik des Widerstandes gegen die Ungerechtigkeiten zwischen den Schwarzen und Weißen Bürgern der USA. Aus diesem Grund handelt es in den Rap-Texten oftmals um das schwere Leben, Probleme im Ghetto sowie die sozialen Umstände in den Vereinigten Staaten von Amerika. Obwohl der Hip Hop als abflachender Trend betrachtet wurde, erreichte der Hip Hop entgegen aller Erwartungen zu einem immer größerem Berühmheitsgrad. Mitte der 90er Jahre feierte der Musik- und Lebensstil mit Tupac Shakur und Notorious B.I.G seine erfolgreichsten Interpreten. Hip Hop Sendungen wurden von MTV und anderen Radio- und TV-Sendern ins Leben gerufen. So begann leider auch die Kommerzialisierung des Hip Hops, der sich über die ganze Welt ausgebreitet hatte. Weltweit entwickelten sich Hip Hop Szenen und das Rappen wurde in der Muttersprache des jeweiligen Landes getätigt.

Hip Hop, coole Musik und Videos

Posted by admin On Januar - 20 - 2012

Der Internet-Fernsehsender „tape.tv“ versorgt seine Zuschauer rund um die Uhr mit coolen Musikvideos. Das Besondere an „tape.tv“:Der Zuschauer kann das Programm ganz aktiv mitgestalten, ganz nach seinem persönlichen Geschmack. Mit verschiedenen Filterfunktionen lässt sich beispielsweise gezielt das bevorzugte Musikgenre einstellen und fortan bekommt der User auch nur dementsprechende Musikvideos zu sehen. Klickt er also das Genre Hip Hop an, werden ihm ausschließlich Videos von Hip Hop Bands gezeigt. Es besteht auch die Möglichkeit, aus den über 45.000 Videos eine individuelle Playlist zu erstellen und diese sogar online zu verschicken. Wer mag, kann Musikvideos auch in sozialen Netzwerken posten. Musik, die der Zuschauer überhaupt nicht mag, kann selektiert werden. Spezielle Themenspecials wie die „Media Control Single Charts“ bieten einen zusätzlichen Anreiz. Ein außergewöhnliches Highlight ist die „Moods“-Funktion. User können hier die Musikauswahl ihrer aktuellen Stimmung anpassen. Von „aggressiv“ über „happy“ bis zu „relaxed“ sind quasi alle Stimmungen mit der passenden Musik vertreten.

Der Sender und seine Geschichte:

Der Berliner Internet-Musiksender besteht bereits seit 2008. Er steht den Usern kostenlos zur Verfügung und finanziert sich durch Werbung und verschiedene Kooperationen. Seit einiger Zeit werden auf der Seite von http://www.tape.tv/ auch eigene TV-Formate ausgestrahlt, gelegentlich werden auch Live-Konzerte übertragen. Im Mai 2011 war der Auftakt zu einer Live-Musik-Reihe in Kooperation mit ZDF Kultur. Bei dieser Premiere war der Rapper Casper zu Gast. Der Bielefelder Sänger, der unter anderem mit der Single „So perfekt“ deutschlandweit bekannt wurde, ist ebenfalls mit zahlreichen Musikvideos bei „tape.tv“ vertreten.

Die User und ihre Musik

Die Zuschauer sind hauptsächlich jüngere, musikbegeisterte Menschen. Eines der beliebtesten Musikgenres auf „tape.tv“ ist Hip Hop. Täglich sehen sich unzählige User die angesagtesten Hip Hop-Videos an. Aber auch Soul, Rock, Pop, Indie und Metal wird immer wieder gewünscht und gespielt. Fast vier Millionen User haben sich die Seite von „tape.tv“ bereits angesehen, viele Zuschauer schauen täglich vorbei.

“tape.tv” ist Musikfernsehen, das individuell von jedem einzelnen Zuschauer auf seinen Geschmack abgestimmt werden kann.